Nur fünf Tage nach dem in Hiltersklingen perfekt gemachten Aufstieg, wartete am letzten Spieltag noch das Derby gegen die zweite Mannschaft aus Brensbach. Diese wollten mit einem Punktgewinn die drohende Abstiegsrelegation doch noch verhindern. Wie erwartet, hielten die, etwas verstärkten, Gäste in den ersten 45 Minuten auch gut mit. Nach sieben Minuten jedoch, konnte Spielertrainer Panov bereits die Führung für unsere SG mit einem schönen Distanzschuss erzielen. Nur zehn Minuten später, erhöhte Giuliano Daum mit einem überlegten Schuss von der Strafraumgrenze auf 2:0. Die Gäste aus Brensbach erhöhten nun die Schlagzahl und bekamen in der 26. Minute auch die große Gelegenheit zum Ausgleich: Ein SG-Verteidiger hatte einen SSV-Akteur elfmeterwürdig gefoult. Der fällige Strafstoß wurde platziert verwandelt, auch wenn Torhüter Scholl die Ecke ahnte. In der Folge entwickelte sich ein munteres und durchaus ansehnliches Spiel mit Offensivaktionen auf beiden Seiten. Die Hoffnung der Brensbacher hier noch vor der Pause auszugleichen, wurde jedoch von Liga-Torschützenkönig Steffen Klinger praktisch mit dem Pausenpfiff zunichte gemacht. Nach einer schönen Hereingabe stand der Stürmer goldrichtig und musste in der 45. Minute nur noch den Fuß hinhalten.
Nach dem Seitenwechsel wurden die konditionellen Unterschiede immer deutlicher. Die Brensbacher bemühten sich zwar, das Spiel weiter offen zu gestalten, unsere SG aber spielte weiter guten, laufintensiven Fußball und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch der Spielstand dementsprechend anpasste. In den letzten 30 Minuten gelangen unserer Mannschaft dann noch weitere vier Treffer zum 7:1 Endstand. Giuliano Daum schoss in der 67. Minute das 4:1 und SG-Torjäger Klinger konnte am Ende sogar noch einen lupenreinen Hattrick innerhalb von nur acht Minuten (75., 77., 83.). bejubeln.
Bereits vor der Partie wurde unser Torhüter Michael Scholl, der an diesem Tag sein letztes Spiel für die erste Mannschaft der SG absolvierte, gebührend verabschiedet. Er durfte sich ein zweites Mal seinen verdienten Applaus von den zahlreichen Zuschauern abholen, als er gegen Ende der Partie ausgewechselt wurde.
Fazit: Eine grandiose Saison fand an diesem Tag ein angemessenes Ende. Der C-Liga-Meister lieferte noch einmal eine starke Leistung für seine Zuschauer ab. Die Gäste aus Brensbach konnten nur zeitweise gefährlich werden und mussten im zweiten Durchgang, als die junge Mannschaft der SG das Tempo auch dann hochhielt, als das Spiel längst entschieden war, endgültig kapitulieren. Jetzt gilt es Kräfte sammeln für die intensive Vorbereitung auf eine hoffentlich spannende Saison in der B-Liga.
Aufstellung: Scholl (Lautenschläger) – De Meo, Matthes, Lannert, Müller – Kepper, Eying, Reubold (K), Daum (Lange) – Klinger, Panov (Schöps).
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SG Mossautal II – SG 1:2 (1:1)
An diesem verlängerten Pfingstwochenende musste unsere erste Mannschaft auf dem Sportplatz in Hiltersklingen gegen die Zweitvertretung aus Mossautal ihr vorletztes Rundenspiel absolvieren. Ein Remis hätte bereits den sicheren Aufstieg in die B-Liga für unsere Elf bedeutet. Doch dieser Tag hatte noch ein paar Überraschungen parat. Beide Mannschaften waren zum Anpfiff bereit, nur der Schiedsrichter war nirgends aufzufinden – also zunächst zurück in die Kabine, um dann noch einmal auf den Platz zu gehen, um nicht „abzukühlen“. Einige Zeit darauf verbreitete sich dann die Meldung, dass der Schiedsrichter gleich eintreffen werde – was dann auch tatsächlich erfolgte. Mit großer Verspätung wurde die Partie dann endlich eröffnet; und schlimmer hätte sie nicht beginnen können. Nach einem zu kurz gespielten Ball unserer Abwehr startete der schnelle Mossautaler Stürmer in den Strafraum und verwandelte den Ball mit einem strammen Schuss ins lange Eck – 1:0 für die Heimelf, in der ersten Spielminute. Im Nachhinein betrachtet sorgte dieses Tor dann für eine sehr ansehnliche erste Halbzeit. Die 4-4-2-Systeme beider Teams lieferten schöne Spielzüge und eine Vielzahl von Torschüssen – die meisten von unserer Mannschaft, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. Auch dann nicht, als der junge Referee nach einem Handspiel eines Mossautalers auf den Punkt zeigte. Spielertrainer Marinčo Panov wollte es wohl zu genau machen und setzte den Ball an den linken Innenpfosten. Die zahlreichen Zuschauer, darunter Dreiviertel aus Nieder-Kainsbach, trauten ihren Augen nicht, denn trotz dieser großen Torchancen stand es weiterhin 1:0 für die SG aus Mossautal. Doch der Tabellenführer lies nicht locker. Mit einem immensen Laufaufwand und einer gesunden, aggressiven Spielweise wurde die Heimelf, die mit drei, vier Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt auftrat, immer tiefer in die eigene Hälfte gedrückt. Fünf Minuten vor der Pause dann endlich die Erlösung: Mit einem herrlichen Volleyschuss ins linke untere Eck markierte Giuliano Daum den hochverdienten Ausgleich und damit auch den Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel das identische Bild: Die Gäste rennen auf das gegnerische Tor an und erspielen sich nach nicht einmal zwei Minuten bereits die nächste Ecke. Und dieser Eckstoß sollte einer mit Folgen werden: Der Ball schien bereits geklärt, doch Steffen Klinger drehte sich in bester Torjägermanier geschickt um die eigene Achse und schickte den Ball unhaltbar in den Winkel zum 1:2. Riesen Jubel auf und neben dem Rasen, jetzt zweifelte niemand mehr am Auswärtssieg, geschweige denn am Aufstieg in die B-Liga. In der Folge entwickelte sich endgültig ein Spiel auf ein Tor. Von der Heimmannschaft, die konditionell am Ende war, kamen kaum noch überlegte Offensivaktionen. Lediglich ein Freistoß sorgte noch einmal für Gefahr, doch SG-Torhüter Lautenschläger parierte glänzend. Auf der anderen Seite dagegen Torchancen im Minutentakt. Doch entweder scheiterte man am immer stärker werdenden Torwart oder man hatte Pech und das Aluminium stand im Wege. So sollte es am Ende beim 1:2 Auswärtssieg für die SG Nieder-Kainsbach bleiben. Der Aufstieg in die B-Liga wurde damit bereits am vorletzten Spieltag, aus eigener Kraft, besiegelt.
Fazit: Mit einem verdienten Auswärtssieg machte die junge Mannschaft den Aufstieg an diesem Montag vorzeitig perfekt. Die richtige Einstellung unserer Mannschaft war an diesem Tag ausschlaggebend. Auch Spielertrainer Marinčo Panov behielt wieder einmal Recht, indem er an diesem Tag auf das bewährte 4-4-2-System umstellte, was sich gerade im zweiten Durchgang auszahlte.
Was nach dem Abpfiff dann folgte war nur noch grenzenloser Jubel. Für die junge Mannschaft, die diesen großartigen Erfolg größtenteils in ihrem ersten Jahr im Seniorenbereich erreichte, war es großartig erleben zu dürfen, wie viele den Weg nach Hiltersklingen auf sich nahmen und auch später beim Autokorso durch Ober- und Nieder-Kainsbach mitmachten.
Aufstellung: Lautenschläger – De Meo, Matthes, Lannert, Müller – Kepper, Hübner (Eying), Reubold (K), Daum – Klinger, Panov (Lange).
Das Bild zeigt die erfolgreiche Mannschaft am 24. Mai 2010 mit v.l. Frederik Lange, René Lannert, Jan Hübner, Michael Scholl, Michael Matthes, Tim Lautenschläger, Marian Reubold, Florian Hofmann, Giuliano De Meo, Jannis Kepper, Thorsten Müller, Spielertrainer Marinčo Panov, Roman Eying, Kevin Nill, Steffen Klinger und Giuliano Daum.
SG – SV Gammelsbach II 4:2 (3:1)
Drittletzter Spieltag in der C-Liga Odenwald – und auf den Tabellenführer wartete an diesem Sonntag ein nicht zu unterschätzender Gegner aus Gammelsbach. Die Gäste, die in der Hinrunde unsere SG sowie die SG Sandbach schlugen, gelten als sehr zweikampstark und brandgefährlich durch ihr schnelles Umschalten von Defensive auf Offensive. Spielertrainer Marinčo Panov entschied sich deshalb an diesem Tag auf das 4-4-2-System zu verzichten und stellte auf Libero und Vorstopper um. Und besser konnte das Spiel nicht beginnen: Der unsicher wirkende Torhüter der Gäste beförderte einen schwachen Ball zurück ins Feld, den Panov abfing und gekonnt, nach knapp 30 Sekunden, zum 1:0 einschob. Lediglich fünf Minuten später erneut ein zu kurz geschlagener Abstoß, den diesmal Reubold direkt aus der Luft auf Panov spielte, der mit seinem platzierten Schuss ins lange Eck dem Gammelsbacher Torhüter keine Chance lies; 2:0. Die Gäste konnten ihr druckvolles Spiel in dieser Phase nicht entfalten und so kamen sie nur ganz selten zum Torabschluss. In der 27. Spielminute gab es dann einen Freistoß für den SV, den der Schütze exzellent über die Mauer in den Winkel schlenzte – nur noch 2:1. Jetzt roch die Gästeelf, dass hier doch noch etwas zu holen war und drückte die SG immer tiefer in die eigene Hälfte. Kurz darauf sorgte wieder ein Freistoß für Gefahr. Doch der Schuss, der diesmal auf das Torwart-Eck kam, konnte vom SG-Torhüter Lautenschläger gerade noch so um den Pfosten gelenkt werden. Erst jetzt wurde unsere Mannschaft wieder etwas sicherer im Aufbauspiel und spielte wieder wie ein Tabellenführer. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Marinčo Panov dann sein sehenswerter, dritter Treffer. Mit viel Gefühl überlupfte er den SV-Torwart zum 3:1-Halbzeitstand.
Im zweiten Durchgang fiel es dem Tabellenführer immer schwerer, den Gästen sein Spiel aufzudrücken. Vor allem in der Zentrale ließ man dem Gegner zu viele Freiräume. In der Mitte der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch – zwei sehr gute Tormöglichkeiten zum vorentscheidenden 4:1 wurden von unserer SG vergeben. Auf der anderen Seite stürmten die Gäste jetzt mit drei Stürmern dem Anschlusstreffer entgegen. Nach einer weiteren Unachtsamkeit vor der Abwehr, sollte den Gästen eben dieses Anschlusstor auch gelingen. Jetzt drohte das Spiel zu kippen, doch unsere junge Mannschaft kämpfte sich nun wieder in die Partie, indem sie die Zweikämpfe endlich wieder voll annahm und die Gäste schon bei der Ballannahme entscheidend stören konnte. In der Schlussphase, in der die Gammelsbacher nur noch Verzweiflungsangriffe starteten, gelang der SG der entscheidende Konter, den Jan Hübner im Nachschuss ins Tornetz befördern konnte. Riesen Jubel auf und neben dem Platz; der Heimsieg war endgültig eingefahren.
Fazit: Ein starker und jederzeit gefährlicher Gegner aus Gammelsbach wurde an diesem Tag durch viel Kampf und viel Wille bezwungen. Unsere Mannschaft entwickelte wieder die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und konnte dem Gegner somit früh den Wind aus den Segeln nehmen. Dieser Erfolg ist umso wertvoller, wenn man den überraschend klaren Auswärtssieg der Elf aus Steinbach bei unserem direkten Verfolger SG Sandbach berücksichtigt. Bei noch zwei ausstehenden Spielen und somit sechs möglichen Punkten, liegt die SG genau diese sechs Punkte vor den Sandbachern, allerdings mit einem um 12 Tore besseren Torverhältnis. Somit genügt der jungen Mannschaft der SG ein Punkt aus den nächsten zwei Partien zum, dann nicht mehr nur theoretischen, sondern, sicheren Aufstieg in die B-Liga.
Aufstellung: Lautenschläger – Müller, Matthes, Lannert – Reubold (K), Daum, Hübner (Reeg), De Meo, Kepper – Panov (Eying), Klinger (Lange).
TSG Steinbach II – SG 3:2 (2:2)
Fünf Tore, davon vier in den ersten 25 Minuten, zwei Platzverweise und drei Elfmeter. So lautet die Bilanz dieses Spiels unserer SG in Steinbach. Wie erwartet trat eine gegenüber dem Hinspiel völlig veränderte Elf an diesem Sonntag gegen den Tabellenführer an. Unsere Mannschaft, die mit dem robusten Spiel der Heimelf zu Anfang einige Probleme hatte, erspielte sich bereits in den ersten Minuten Torgelegenheiten – vor allem Marinčo Panov konnte sich zwei, drei mal gegen seinen Gegenspieler durchsetzen. Knapp 11 Minuten waren gespielt, als Steffen Klinger den Ball in bester Einschussposition zugespielt bekam und auch verwandeln konnte. Die Steinbacher spielten erst einmal unbeeindruckt weiter. Unsere Defensive zeigte an diesem Tag ungewohnte Schwächen und so kam es nur sieben Minuten später zu einem Strafstoß, nachdem René Lannert seinen Gegenspieler elfmeterwürdig gefoult hatte. Michael Scholl ahnte zwar die Ecke, konnte den platzierten Schuss jedoch nicht abwehren – 1:1. Doch wie oben angekündigt sollte es munter weiter gehen: Giuliano De Meo setzte sich gleich gegen zwei Gegenspieler auf seiner linken Seite durch und wurde an der 16er-Grenze zu Fall gebracht; wieder Elfmeter, diesmal auf der anderen Seite. Spielführer Marian Reubold lies sich diese Chance nicht nehmen und konnte ebenfalls verwandeln. Wiederum nur fünf Minuten später der nächste Rückschlag: Die Heimmannschaft konnte, nicht unverdient, ausgleichen. Erst jetzt, nach rund 30 Minuten, beruhigte sich das Spiel etwas und beide Defensivreihen standen gefestigter.
Nach dem Seitenwechsel gewann die Partie wieder an Brisanz. Es war zu spüren, dass beide Teams hier den Dreier einfahren wollten. Auf beiden Seiten gab es jetzt Möglichkeiten den Führungstreffer zu erzielen. Nur ein kleiner Auszug: Verteidiger Michael Matthes startet vom eigenen 16er ein Solo, spielt einen cleveren Doppelpass und steht plötzlich frei vor dem gegnerischen Torhüter, scheitert mit seinem Schuss jedoch. Kurz darauf auf der gegenüberliegenden Seite: Ein langer Ball auf die Außenbahn, der Steinbacher wird bis zur Grundlinie abgedrängt, seine Flanke fällt abgefälscht wie ein Stein hinter Michael Scholl herunter, der die Kugel gerade noch so an die Latte lenken kann, der einschussbereite Steinbacher Stürmer wird im letzten Moment noch am Schuss gehindert, doch der abgewehrte Ball fällt direkt vor den Kopf eines anderen Stürmers, der den Ball aus rund sechs Metern lediglich einköpfen muss – doch er jagt den Ball am Tor vorbei. In der größten Drangphase der Heimelf sollte es nach 60 Spielminuten zur nächsten Aufregung kommen. Wieder war es René Lannert der seinen Gegenspieler unsanft zu Boden stieß. Doch diesmal lies sich Torhüter Scholl nicht überwinden und parierte den gar nicht so schwach geschossenen Strafstoß – weiter 2:2. In den Schlussminuten waren beide Offensivreihen konditionell doch stark an ihren Grenzen angelangt und so kam es kaum noch zu Torraumszenen. Als sich scheinbar alle mit dem Unentschieden zufrieden gaben, noch einmal ein Konter der Hausherren. Unsere Viererkette stand, klar und deutlich, vor der 16er-Linie als der Ball zum eingewechselten Steinbacher Angreifer kam, der gute drei bis vier Meter im Strafraum stehend den Ball annahm und zum 3:2 Endstand einschob. Kurz darauf schickte der unglücklich agierende Schiedsrichter noch SG-Torhüter Scholl mit Rot vom Platz, Steffen Klinger stellte sich die letzten Minuten zwischen die Pfosten, wurde aber nicht mehr geprüft.
Fazit: Eine ärgerliche und absolut vermeidbare Niederlage bei stark verbesserten Steinbachern für unsere SG. Leider nahm man vor allem in der ersten Hälfte die Zweikämpfe nicht richtig an und lies den Gegner so zu viel Platz um sein Spiel aufzuziehen. Die junge Mannschaft sollte jetzt aber nicht den Kopf hängen lassen, man ist immer noch in einer sehr guten Position und hat alles selbst in der Hand, auch wenn an diesem Tag gegen einen starken Gegner verloren wurde. Nächsten Sonntag gilt es dann wieder Gas zu geben und gegen die Zweitvertretung aus Gammelsbach die nötigen drei Zähler einzufahren.
Aufstellung: Scholl – Lange, Matthes, Lannert, Eying (Müller) – Kepper, Reubold (K), Hübner (Daum), De Meo – Panov, Klinger.
SG – VFR Würzberg II 6:1 (4:0)
Die akut abstiegsbedrohte Zweitvertretung aus Würzberg war diesen Sonntag auf dem sehr gut bespielbaren Platz der SG zu Gast. Und diese traten genau wie zuvor erwartet auf: Libero, drei „Abräumer“ vor der sehr tief stehenden Abwehr und eine „Spitze“. Die SG agierte jedoch genau richtig, indem sie das Spiel schnell machte und durch schönen Kombinationsfußball über die Außen gefährlich wurde. So waren kaum fünf Minuten gespielt, als Steffen Klinger zum ersten Mal einschob. Wenig später folgte das 2:0 durch ein Eigentor der Würzberger. Und auch in der Folge blieb es beim Spiel auf ein Tor. Unsere Mannschaft ließ sich auch nicht beirren, als man schon früh wechseln musste, da Kevin Nill unglücklich umknickte und nicht mehr weitermachen konnte. In der 30. Minute erhöhte Jannis Kepper auf 3:0 und gleich darauf fiel das zweite Eigentor dieser Partie, so dass man die Führung noch vor der Pause auf 4:0 ausbauen konnte.
Unser Team schaffte es erstmals in dieser Runde wirklich keinen einzigen Torschuss des Gegners zuzulassen. Eher hätte unsere Mannschaft noch deutlicher führen können, da allein der an diesem Tag etwas offensiver als sonst spielende Giuliano De Meo drei, vier Eins-gegen-Eins-Situationen gegen den sehr guten Würzberger Torhüter hatte, jedoch keine nutzte.
Der beschäftigungslose Torhüter Scholl durfte sich die zweite Hälfte der Begegnung von außen anschauen, Tim Lautenschläger kam für ihn ins Tor. Die SG versuchte weiterhin das Tempo hochzuhalten und sich nicht an das Spielniveau der Gäste anzupassen. Ein missglückter Abstoß in der 51. Minute fing Steffen Klinger in bester Stürmermanier ab und erzielte seinen zweiten Treffer an diesem Tag. Kurz darauf endete eine schöne Kombination durchs Mittelfeld mit einem Treffer durch Marinčo Panov (65. Minute). Leider vergab man in der Folge noch zahlreiche Gelegenheiten um den Sieg noch, verdienterweise, höher ausfallen zu lassen. Fünf Minuten vor Abpfiff landeten die Würzberger mit ihrer ersten richtigen Offensivaktion noch den schmeichelhaften „Anschlusstreffer“.
Fazit: Ein 6:1 Sieg unserer Mannschaft gegen einen erschreckend schwachen Gegner aus Würzberg, der zu keiner Zeit der Partie einen Anflug von Spiellinie besaß. Unsere Mannschaft zeigte eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen und wusste so mit einer 90-minütigen, sehr laufintensiven und fußballerisch ansehnlichen Leistung zu überzeugen. Nächste Woche gilt es die gezeigte Spielweise erneut abzurufen, denn dann wartet ein mit Sicherheit wesentlich schwierigeres Spiel in Steinbach auf den Tabellenführer.
Aufstellung: Scholl (Lautenschläger) – Lange, Matthes, Lannert, Eying – Kepper (Didion), Reubold (K), Nill (Müller), De Meo – Panov, Klinger.