SG wandert bei frühlingshaften Temperaturen um den Vogelherd

Die Winterwanderung der SG, an der mehr als 50 Personen teilnahmen, führte Ende Dezember bei Sonnenschein und fast frühlingshaften Temperaturen um den Vogelherd.

Am Treffpunkt der Winterwanderung, die in diesem Jahr von Matthias Schmucker und Klaus Dworschak organisiert wurde, fanden sich mehr als 50 Teilnehmer ein, um von der Ortsmitte Nieder-Kainsbach zunächst nach Brensbach zu wandern. Der Weg führte an der Ziegelhütte und am Kreisel vorbei, hin zum nördlichen Ortsausgang, dann am Schaafgarten hoch zur Rasthütte am Vogelherd. Dort hatte das Versorgungsteam um Willi Gross, Philipp Giegerich, Werner Schollenberger und Theo Vermeulen bereits Vorarbeit geleistet. Mit heißer Wurst und Brötchen, Bier, Glühwein und sogar Süßigkeiten wurden die Wanderer versorgt. Nach ausgiebiger Rast führte die weitere Strecke zunächst Richtung Hassenroth und dann in einem Bogen zurück nach Brensbach. An den Tennisplätzen und am Sportplatz vorbei, ging es durch die Ortsmitte und nach Querung der B38 schließlich durch die Gersprenzauen zurück nach Nieder-Kainsbach zum Landgasthof Reeg.

AH-Abteilungsleiter Helmut Neff ließ nach dem Essen das Jahr Revue passieren. Dabei dankte er seinen Kollegen im Vorstand für die gute Zusammenarbeit und dem Team für die Organisation der Wanderung. Sein Dank galt auch Philipp und Walli Giegerich sowie Manfred Kabel, der die Mannschaftsabende und AH-Ausflüge organisierte. Werner Krupp erhielt für seine Arbeit ein kleines Präsent. Ebenso Jochen Schimpf, der zudem den Bund der Ehe einging. Besonderer Dank erfuhr Michael Ritter, der die sportliche Leitung übernommen hatte und diese wieder an Klaus Kempf übergibt. Kempf kam vor über 25 Jahren als Spielertrainer der ersten Mannschaft zur SG und ist seitdem mit dem Verein verbunden. Michael Ritter berichtete anschließend zur sportlichen Lage der AH. Leider konnten nur drei Spiele ausgetragen werden, da alle anderen Partien vom jeweiligen Gegner abgesagt wurden. Mit 76 Jahren ist Werner Schollenberger nicht nur Ältester bei den Alten Herren, er nahm überdies am häufigsten am Training teil. Die Alten Herren und die SG freuen sich über die „Heimkehr“ von Theo Vermeulen, der aus den Niederlanden nach Nieder-Kainsbach kam und nun nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich wieder zurück nach Nieder-Kainsbach fand.

Zum Abschluss bedankte sich Präsident Jürgen Abraham bei Helmut Neff für seine Arbeit zum Wohl der SG und wünschte im Namen des Vorstandes allen Mitgliedern einen guten Start in das Jahr 2016.

Georg Kredel wird 80

Georg Kredel (2.v.r.) ist Gründungsmitglied der SG und half in den Anfangsjahren gelegentlich in der ersten und zweiten Mannschaft bei Personalengpässen aus. Ein weiteres Engagement ließen seine beruflichen und motorsportlichen Aktivitäten zu diesem Zeitpunkt nicht zu. Später schloss er sich den Alten Herren an und spielte dort in geselliger Runde bis Mai 2008.

Außerdem hielt er die Laudatio zum 30. Vereinsjubiläum, half bei den Grillfesten am 1. Mai mit und verfasste das eine oder andere nette Gedicht über seine AH Kollegen. Zuletzt dichtete er ein Lied über Theo Vermeulen, das die Alten Herren damals zu dessen Abschied gemeinsam im Sportheim sangen. Mittlerweile ist Theo Vermeulen (Bildmitte) zurückgekehrt und spielt bei den Alten Herren der SG wieder aktiv Fußball.

Für die SG gratulierten (v.l.) Hans Schöps, Hans-Jörg Höpfner, Theo Vermeulen und Jürgen Abraham.

Drei Siege in Folge belegen steigende Formkurve der ersten Mannschaft

Nach dem Heimsieg gegen Vielbrunn (4:0) und gewonnenen Auswärtsspielen in Hetzbach (3:0) und Finkenbach (1:0) zeigt die Formkurve der SG nach oben.

Im Spiel der A-Liga Odenwald war die SG am vergangenen Sonntag zu Gast im Finkenbachtal. Unsere Mannschaft agierte gleich zu Beginn der Partie mit aggressivem Pressing und ließ dem Gegner weder Raum noch Zeit, um zum eigenen Spiel zu finden. Bereits nach wenigen Minuten hatten mehrere Spieler Gelegenheit den Führungstreffer für unsere Mannschaft zu erzielen. Jedoch parierte der gegnerische Torwart selbst platzierte Schüsse, so dass das Spiel zunächst torlos blieb. Auch in der zweiten Halbzeit wurde der Gegner phasenweise im eigenen Torraum eingeschnürt und unser Team erarbeitete sich eine Reihe guter Einschussmöglichkeiten. Letztendlich erlöste Kevin Scriba (rechts) in der 78. Minute die SG mit dem überfälligen Führungstreffer zum 1:0 Endstand.

Im Spiel der C-Liga Odenwald trat die SG am vergangenen Sonntag in Neustadt an. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie konnte unsere zweite Mannschaft, wie auch im Spiel in Hetzbach (1:4), nicht an die Leistungen der vorangegangenen Spiele anknüpfen und verlor mit 2:0.

Alte Herren erspielen beim Turnier in Lengfeld den vierten Platz

Sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf und der eigenen Leistung zeigen sich unsere Alten Herren nach guter Platzierung beim Stefan-Pilz-Gedächtnisturnier in Lengfeld.

Auf tatkräftige Unterstützung konnten die Alten Herren der SG beim Stefan-Pilz-Gedächtnisturnier am Samstag in Lengfeld bauen. Neben Betreuer Philipp Giegerich waren Jochen und Marina Sterz, Rita Unger sowie unser alter Sportkamerad Theo Vermeulen angereist und sorgten für Stimmung. Nach guter Leistung musste sich unser Team in der ersten Begegnung Hassia Dieburg mit 1:2 geschlagen geben. Das Tor erzielte Matthias Schmucker und bei konsequenter Chancenverwertung hätte durchaus mehr herausgeholt werden können. Im folgenden Spiel gegen die Hausherren wurden die Möglichkeiten zum Torabschluss dann genutzt. Treffer von Helmut Neff und Matthias Schmucker erbrachten den 2:1 Sieg gegen die SG Otzberg. Gegen Spachbrücken gerieten unsere AH zunächst mit 0:1 in Rückstand, jedoch konnte die Partie nach einer Leistungssteigerung mit 3:1 gewonnen werden. Torsten Kolthoff, Simon Bishop und Helmut Neff waren hier erfolgreich.

Im Spiel um den dritten Platz musste unser Team dann gegen Reinheim antreten. Beide Mannschaften verhielten sich sehr diszipliniert, so dass Angriffe meist schon im Mittelfeld stecken blieben. Eine Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr wurde von einem schnellen Reinheimer Stürmer jedoch zum glücklichen 0:1 genutzt.

Aufstellung: Angelo Reeg (Tor), Klaus und Klaus (Kempf und Dworschak), Simon Bishop, Matthias Schmucker, Helmut Neff, Daniel Lange, Torsten Kolthoff und Kultstürmer Werner Schollenberger.

„Fair Play? Hand drauf!“: DFB wirbt für Fair Play

Der DFB und seine Mitgliedsverbände setzen sich während der diesjährigen FIFA-Fairplay-Tage Anfang September mit aller Kraft für eine der wichtigsten Fair Play-Geste ein. Unter dem Motto „Fair Play? Hand drauf!“ wird das so wichtige Ritual „Handshake“ in den Fokus gerückt.

Fair Play im Profifußball? Das ist keine Selbstverständlichkeit. Doch manchmal kommt es zu Sternstunden: Am sechsten Spieltag der vergangenen Saison tritt Gladbach beim Aufsteiger SC Paderborn an. Nach vierzehn Minuten führen die „Fohlen“ durch Tore von Hermann und Rafael 2:0. In der 39. Minute zückt Schiedsrichter Marco Fritz Gelb für Gladbachs Christoph Kramer. Doch der angeblich gefoulte Stefan Kutschke klärt auf, er sei ohne Kontakt ausgerutscht.
André Breitenreiter, heute Trainer des FC Schalke 04, lobte damals seinen Spieler: „Für uns ist es sehr wichtig, dass wir sympathisch auftreten und Fair Play vorleben. Das hat Stefan eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Stefan Kutschke ist kein Einzelfall. Karlsruhes Reinhold Yabo etwa, als er im Relegations-Hinspiel trotz Kontakt mit Hamburgs Johan Djourou stolperte – aber nicht fiel. Und unvergessen die Mannschaft, als sie in Belo Horizonte dem gerade schmerzhaft ausgeschiedenen WM-Gastgeber tröstend auf die Schulter klopfte. Anteilnahme, keine Spur von Hochmut. Fair Play ist nie und nirgendwo gottgegeben. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass unfaires Verhalten quasi wie im Gewächshaus gedeihen und wuchern kann. In der Politik, in der Wirtschaft, auch im Sport. Wer aber wirklich Fußball spielen will, braucht einen Ball. Und ein Grundverständnis für seine Regeln.

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