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AH VFL Michelstadt – AH SG 1:1

Im ersten Spiel des Jahres erreichten unsere Alten Herren in Michelstadt ein Remis. Dabei konnte Co-Trainer Michael Ritter einige neue Gesichter begrüßen.

Coach Klaus Kempf weilt zurzeit berufsbedingt im sonnigen Spanien. Deshalb durfte Co-Trainer Michael Ritter zum ersten Spiel dieses Jahres einige neue Gesichter bei den Alten Herren der SG begrüßen.

Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Seiten vorsichtig ab, sodass das Spiel zumeist im Mittelfeld stattfand – ohne nennenswerte Chancen. Eine Unachtsamkeit jedoch, verbunden mit dem fehlgeschlagenen Versuch, den gegnerischen Angreifer ins Abseits zu stellen, endete mit dem 1:0 für den Gastgeber. Mit diesem Ergebnis ging es schließlich auch zum Pausentee. Nach Wiederanpfiff setzte unsere Mannschaft alles daran, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Beide Teams schenkten sich allerdings nichts und machten es Schiedsrichter Hagenlocher aus Steinbach nicht immer einfach, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ralf Neuschwander gelang es schließlich doch, den Ball im Mittelfeld an sich bringen, um dann im richtigen Moment den entscheidenden Pass durch die Gasse zu Benny Walz zu spielen. Dieser nutzte seine Chance und erzielte den Ausgleichstreffer zum 1:1.
Zusammenfassend können wir mit diesem Remis zufrieden sein, denn wir vergaben einerseits einige Chancen, hatten andererseits aber auch Glück, keinen weiteren Treffer zu kassieren.

Unsere Mannschaft spielte mit Michael Scholl (Tor), Rene Lannert, Angelo Reeg, Dieter Gölz, Christian Kocka, Michael Ritter, Torsten Kolthoff, Werner Krupp, Uwe Radl, Jochen Schimpf, Ralf Neuschwander, Helmut Neff und Benjamin Walz.

„Koischboch Helau, Koischboch Helau, Koischboch Saugut“

Im bunt geschmückten Vereinsheim feierten gutgelaunte Närrinnen und Narrhalesen zusammen mit der SG bei einem dreieinhalbstündigen Programm die „Koischbocher Fastnacht“.

Der Tradition entsprechend eröffnete Sitzungspräsident Jürgen Abraham die Fastnachtsitzung der SG mit einem dreifach donnernden „Koischboch Helau, Koischboch Helau, Koischboch Saugut“ und begrüßte Gäste sowie Vereinsvertreter aus Nieder-Kainsbach und Affhöllerbach, um dann der „Koischbocher Garde“, bestehend aus Claudia Pototzki, Pia Ehrhard, Sabine Bahr, Ute Thomasky, Stefanie Rösner und Sonja Uhrmacher, die Bühne zu überlassen.

Fastnachter Werner Reeg läutete traditionell mit dem zweiten Programmpunkt den Reigen der Redner ein. Als Feuerwehrmann nahm er das anscheinend marode Sportheim mit spitzer Zunge genauer unter die Lupe. Nicht ohne eine Zugabe wurden danach die „Vier Mafiosi“ (Lucas Kowarsch, Morice Branski, Lucien Abraham und Nico Kowarsch), trainiert von Martina Branski entlassen. Mit tollen Kostümen von Liselotte Daum, die unter Schwarzlicht leuchteten, tanzten die Vier zu einem Mix aus Musik von Michael Jackson, der Muppets-Show und ACDC. „Zwo Affhöllerbocher“ (Thomas Janitschek und Martin Weber) setzten das Programm mit einer amüsanten Rede fort. Mit süffisant anzüglichen Sprüchen begeisterten sie das Publikum mit ihren Erfahrungen aus dem vergangenen Urlaub. „No Future“ (Martina Branski, Werner Reeg, Anita Reeg, Angelo Reeg und Iris Abraham), die dem närrischen Publikum die zu erwartenden Sparmaßnahmen im Altersheim mit gekonnter Mimik und Witz darlegten, hatten die Lacher sodann auf ihrer Seite. Den Abschluss des ersten Drittels bildete die Jazztanzgruppe „Nikitas“ (Julia Trautmann, Annika Wolke, Eva Hanke, Ilenia Di Gangi und Melisande Weimar), die von Birgit Schubert trainiert werden. Zu Musik von „Sexy and I know it“ sowie „Forever together“ tanzten sich die jungen Damen aus Reichelsheim in die Herzen der Koischbocher Narren.

Mit der Tagesschau läutete die Koischbocher Kerbjugend (Jonas Bock, Leon Schäfer, Mario Branski, Alina Reeg, Rahel Papst, Lisa Krämer, Daniel Loick, Jenny Fritsche, Martin Weber, Tim Trautmann, Marius Matuschkiewitz, Michelle Thömmes, Tina Trautmann, Christian Neff, Paula Herschel, Lotte Schäfer, Nils Mäser, Florian Ramge, Björn Bock, Yannik Wolf, Nico Müller, Jochen Ehrhard, Hendrik Uhrmacher und Moritz Ehrhard) das zweite Drittel ein. Witzig, gekonnt, mit Sketcheinlagen, viel Fantasie, Parodie und Filmbeiträgen präsentierten sie neben der Wettervorhersage und Werbeeinblendungen, Nachrichten und Merkwürdigkeiten, wie Kornkreise, rund um unser Dorf. Die „Barracudas“, das Ballett der alten Herren mit Stefan Ripper, Michael Scholl, Roman Lange und Jürgen Eitel (Thomas Götz fehlte verletzungsbedingt), tanzten als „Minions“ und kamen dabei in ihren dicken Kostümen ordentlich ins Schwitzen, bevor sie bei der Zugabe zu „Hulapalu“ von Andreas Gabalier den Närrinnen ordentlich einheizten und dafür tobenden Beifall ernteten. Trainiert wurden sie von Bianca Ripper und Nancy Götz. Am Ende des zweiten Drittels schwebten „Die Zwei“, dargestellt von Martina Branski und Anita Reeg, in sehenswerter Leichtigkeit als Bienen über die Bühne. Die Kostüme für die Beiden schneiderte Liselotte Daum, betreut wurden sie von Ute Blumenschein-Höpfner. Mit tosendem Beifall wurde dieser Auftritt belohnt und nach einer Zugabe ging es anschließend zum zweiten Pausengetränk in die Bar.

Als „Zwoo Klatschweiber“ berichteten Martina Branski und Anita Reeg nach der Pause über die ach so alltäglichen Ereignisse, wie Haushaltsführung und Eheleben, und lästerten dabei gekonnt schnippisch über die Nachbarschaft. Das Koischbocher Showtanzballett „Ladykracher“ (Pia Ehrhard, Claudia Pototzki, Sabine Bahr, Erika Wild, Sonja Molter, Stefanie Rösner, Ute Thomasky und Sonja Uhrmacher) rockten diesmal zur Musik der Rocky Horror Picture Show. Wieder einmal übertrafen sich die Mädels mit einer sehenswerten Tanzeinlage selbst und wurden mit viel Applaus bedacht. Thomas Janitschek setze das Programm mit einer Büttenrede fort. Viele Lacher hatte er auf seiner Seite, als er scharfzüngig, süffisant und ironisch über sein Eheleben berichtete.

Vor dem letzten Programmpunkt würdigte die SG Martina Branski, Ute Blumenschein-Höpfner und Iris Abraham für ihre Verdienste um die Koischbocher Fastnacht.

Den traditionellen Abschluss bildete das Männerballett der SG, bestehend aus Angelo Reeg, Steffen Klinger, Patrick Hofmann, Janis Kepper, Danijel Milic und Simon Adelberger. Nach dem Einmarsch folgte ein Hitmix aus „Crazy“, „Bailando“ und „Danger Zone“, zu denen die Jungs „abrockten“. Nach einer Danksagung von Steffen Klinger an Betreuerin Nina Lannert, gaben die Jungs ihre vielfach geforderte Zugabe zu „Danger Zone“, bei der vor allem die weiblichen Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

Mit dem Finale, bei dem alle Akteure nochmals die Bühne betraten, wurde eine erfolgreiche Koischbocher Fastnachtsveranstaltung beendet. Sitzungspräsident Jürgen Abraham bedankte sich dabei nochmals bei allen Helfern, Akteuren und beim Publikum für den gelungenen Abend. Den musikalischen Rahmen und den Schlusspunkt setzten Jochen Ehrhard und Lucien Abraham mit Unterstützung von Oliver Trautmann. Sie spielten bis in die frühen Morgenstunden Rock und Discoklänge und animierten zum Tanz im Saal und in der Bar.

Der Vorstand der SG bedankt sich bei allen Aktiven und Helfern vor und hinter der Bühne, die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben. Ihnen Allen ein dreifach donnerndes „Koischboch Helau, Koischboch Helau, Koischboch Saugut“.

Alte Herren starten mit einem sechsten Platz ins neue Jahr

Beim Hallenturnier des KSV Reichelsheim erreichten unsere Alten Herren den sechsten Platz. Alle Mannschaften spielten außerordentlich fair, so dass keine nennenswerten Verletzungen zu beklagen sind.

Die Mannschaft um Spielertrainer Klaus Kempf fand zunächst nicht richtig ins Turnier und verlor die erste Partie gegen die SG Hammelbach/Scharbach mit 2:0 Toren. Im zweiten Spiel, gegen den TSV Höchst, schoss Felix Wanning zunächst das Führungstor zum 1:0, jedoch triumphierten die Höchster zum Schluss mit 3:1. Auch das nächste Spiel gegen den TC Reichelsheim ging – trotz guter Chancen – unglücklich mit 1:0 verloren.
Die beste Leistung bot unsere Mannschaft gegen die SG Kaiserturm, einen sehr starken Gegner – und verlor wieder knapp mit 1:0 gegen. Um nicht erneut Letzter zu werden, wie die beiden Jahre zuvor, musste nun gegen den Gastgeber dringend ein Erfolg eingefahren werden. Matthias Schmucker erzielte den Führungstreffer zum 1:0 und sicherte damit einen Platz vor dem gastgebenden KSV Reichelsheim. Das abschließende Spiel endete nochmals mit einer 3:0 Niederlage gegen den späteren Turniersieger VFL Michelstadt.
Ab der dritten Partie musste Torhüter Daniel Lange verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Debütant Benny Walz nahm seinen Platz im Tor ein und lieferte eine ordentliche Leistung ab.

Für unsere Alten Herren spielten Daniel Lange und Benjamin Walz (Tor), Holger Baltz, Felix Wanning, Matthias Schmucker, Jochen Schimpf, Heiko Decker, Klaus Dworschak, Hans-Jörg Höpfner und Klaus Kempf.

SG wandert bei frühlingshaften Temperaturen um den Vogelherd

Die Winterwanderung der SG, an der mehr als 50 Personen teilnahmen, führte Ende Dezember bei Sonnenschein und fast frühlingshaften Temperaturen um den Vogelherd.

Am Treffpunkt der Winterwanderung, die in diesem Jahr von Matthias Schmucker und Klaus Dworschak organisiert wurde, fanden sich mehr als 50 Teilnehmer ein, um von der Ortsmitte Nieder-Kainsbach zunächst nach Brensbach zu wandern. Der Weg führte an der Ziegelhütte und am Kreisel vorbei, hin zum nördlichen Ortsausgang, dann am Schaafgarten hoch zur Rasthütte am Vogelherd. Dort hatte das Versorgungsteam um Willi Gross, Philipp Giegerich, Werner Schollenberger und Theo Vermeulen bereits Vorarbeit geleistet. Mit heißer Wurst und Brötchen, Bier, Glühwein und sogar Süßigkeiten wurden die Wanderer versorgt. Nach ausgiebiger Rast führte die weitere Strecke zunächst Richtung Hassenroth und dann in einem Bogen zurück nach Brensbach. An den Tennisplätzen und am Sportplatz vorbei, ging es durch die Ortsmitte und nach Querung der B38 schließlich durch die Gersprenzauen zurück nach Nieder-Kainsbach zum Landgasthof Reeg.

AH-Abteilungsleiter Helmut Neff ließ nach dem Essen das Jahr Revue passieren. Dabei dankte er seinen Kollegen im Vorstand für die gute Zusammenarbeit und dem Team für die Organisation der Wanderung. Sein Dank galt auch Philipp und Walli Giegerich sowie Manfred Kabel, der die Mannschaftsabende und AH-Ausflüge organisierte. Werner Krupp erhielt für seine Arbeit ein kleines Präsent. Ebenso Jochen Schimpf, der zudem den Bund der Ehe einging. Besonderer Dank erfuhr Michael Ritter, der die sportliche Leitung übernommen hatte und diese wieder an Klaus Kempf übergibt. Kempf kam vor über 25 Jahren als Spielertrainer der ersten Mannschaft zur SG und ist seitdem mit dem Verein verbunden. Michael Ritter berichtete anschließend zur sportlichen Lage der AH. Leider konnten nur drei Spiele ausgetragen werden, da alle anderen Partien vom jeweiligen Gegner abgesagt wurden. Mit 76 Jahren ist Werner Schollenberger nicht nur Ältester bei den Alten Herren, er nahm überdies am häufigsten am Training teil. Die Alten Herren und die SG freuen sich über die „Heimkehr“ von Theo Vermeulen, der aus den Niederlanden nach Nieder-Kainsbach kam und nun nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich wieder zurück nach Nieder-Kainsbach fand.

Zum Abschluss bedankte sich Präsident Jürgen Abraham bei Helmut Neff für seine Arbeit zum Wohl der SG und wünschte im Namen des Vorstandes allen Mitgliedern einen guten Start in das Jahr 2016.

Georg Kredel wird 80

Georg Kredel (2.v.r.) ist Gründungsmitglied der SG und half in den Anfangsjahren gelegentlich in der ersten und zweiten Mannschaft bei Personalengpässen aus. Ein weiteres Engagement ließen seine beruflichen und motorsportlichen Aktivitäten zu diesem Zeitpunkt nicht zu. Später schloss er sich den Alten Herren an und spielte dort in geselliger Runde bis Mai 2008.

Außerdem hielt er die Laudatio zum 30. Vereinsjubiläum, half bei den Grillfesten am 1. Mai mit und verfasste das eine oder andere nette Gedicht über seine AH Kollegen. Zuletzt dichtete er ein Lied über Theo Vermeulen, das die Alten Herren damals zu dessen Abschied gemeinsam im Sportheim sangen. Mittlerweile ist Theo Vermeulen (Bildmitte) zurückgekehrt und spielt bei den Alten Herren der SG wieder aktiv Fußball.

Für die SG gratulierten (v.l.) Hans Schöps, Hans-Jörg Höpfner, Theo Vermeulen und Jürgen Abraham.