56 Mannschaften nehmen am Jugendturnier teil

Am vergangenen Wochenende kamen 56 Jugendmannschaften auf das Sportgelände in Nieder-Kainsbach, um in insgesamt sechs Kleinfeld-Turnieren die Sieger um den „Dörrschreiner Hof Cup“ zu ermitteln. Am erfolgreichsten waren der SV Lützel-Wiebelsbach mit zwei Turniersiegen und der TSV Günterfürst mit drei Finalteilnahmen und einem Sieg. Hier die Ergebnisse im einzelnen:

C-Jugend am 10.6.2005: Sieger TSV Günterfürst
Unter 12 Mannschaften erreichten vier die Finalspiele. Im Spiel um den 3. Platz siegte SV Reinheim 1 gegen FC Überau mit 2:0. Das Finale gewann der TSV Günterfürst mit 1:0 gegen Viktoria Klein-Zimmern.

E-Jugend am 11.6.2005: Sieger FC Überau
Im Finale siegte FC Überau mit 3:1 gegen FC Niedernhausen. Das Spiel um den 3. Platz gewann FV Mümling-Grumbach mit 4:1 gegen TSV Neustadt.

Bambini am 11.6.2005: Sieger SV Lützel-Wiebelsbach
Im Finale, des mit acht Mannschaften besetzten Turniers, setzte sich der SV Lützel-Wiebelsbach mit 4:0 gegen TSV Günterfürst durch und im Spiel um den 3. Platz siege die SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach nach 8-Meter-Schießen im Spiel gegen den TSV Seckmauern.

D-Jugend am 12.6.2005: Sieger SV Lützel-Wiebelsbach
Mit 12 Mannschaften war das Turnier sehr stark besetzt. Aus drei Gruppen qualifizierten sich vier Mannschaften für die Finalspiele. Im Spiel um den 3. Platz siegte der KSV Reichelsheim erst nach 8-Meter-Schießen gegen den SV Beerfelden. Das Finale gewann SV Lützel-Wiebelsbach mit 2:1 gegen SV Reinheim.

F-Jugend am 12.6.2005: Sieger SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach und FC Ober-Ramstadt
Unter 16 gemeldeten Mannschaften wurden in zwei getrennten Turnieren die Sieger ermittelt. In dem ersten Turnier siegte FC Ober-Ramstadt mit 1:0 gegen TSV Auerbach. Dritter wurde die SG Rothenberg und vierter der TSV Neustadt. In dem zweiten Turnier gewann die SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach nach 8-Meter-Schießen gegen TSV Günterfürst. Dritter wurde TSG Zell und vierter FC Niedernhausen.

Da auch das Wetter mitspielte, sprach Reinhard Ihrig, 1. Vorsitzender der SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach, von einem sehr harmonischen Verlauf aller Turniere zur Zufriedenheit der Teilnehmer und des Veranstalters.

Mädchenmannschaft gewinnt Hallenkreismeisterschaft

Die Mädchenmannschaft U 13 der SG Nieder Kainsbach/Affhöllerbach e.V. wurde am 20. Februar 2005 Hallenkreismeister des Odenwaldkreises. Dieser Erfolg ist auch der langjährigen Aufbauarbeit von Werner Köhler und dem Engagement des „alt gedienten“ Fußballers Willi Vogel zu verdanken, der mit seiner Tochter Julia die Mannschaft trainiert bzw. betreut.
Neben zahlreichen Jugendmannschaften verfügt die SG Nieder Kainsbach/Affhöllerbach nun auch über eine klassische und zudem erfolgreiche Mädchenmannschaft und zählt damit, was den Jugendfußball anbetrifft, kreisweit zu den Spitzenclubs.

Das Bild zeigt die Hallenkreismeister des Odenwaldkreises am 20. Februar 2005.
Hintere Reihe v.l. Betreuerinnen Julia Vogel und Sarah Wehner, Katrin Heldmann, Sophie Arnold, Diana Eidenberg und Trainer Willi Vogel.
Vordere Reihe v.l. Mona Unger, Anika Weidmann, Sandra Musial und Maren Storck.

SG bietet Kinder ein buntes Programm zum Rosenmontag

Nach der Fastnachtssitzung am 29. Januar war das Sportheim der SG nun auch wieder am Rosenmontag von buntem Treiben beherrscht. Die Organisatorinnen, Heike Fuchs, Martina Branski und Ulrike Trinkaus, hatten ein närrisches Programm für die Kleinen zusammengestellt.
Tina Heiland und Nancy Götz traten mit ihrem Kinderballett auf und sorgten ebenso für Stimmung unter den Kleinen, wie eine Kinderballettgruppe aus Ober-Kainsbach. Larissa Abraham und Mona Unger zeigten einen so genannten „Burger-Tanz“ während Chantal Bartl als Sängerin einen Showtanz präsentierte.
Die Bewirtung, Küche und Theke, übernahmen neben Marina Sterz, Ehemann Jochen, Andreas Werner, Ursula Lannert, Uli Didion, Susanne Kabel und Ute Höpfner, für Kaffee und Kuchen waren Ilse Bock und Jutta Sior zuständig.
Alle Kinder waren in bunten Kostümen erschienen und fünf von ihnen, Mia Scholl, Lisa Krämer, Florian Scharff, Vanessa Trinkaus und Jonas Bock, wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Schwieriges Jahr für die SG – Konsolidierung zeigt erste positive Ergebnisse

Nach dem Abstieg der 1. Mannschaft in die B-Liga und mehreren Trainerwechseln sowie Umsatzrückgängen im Wirtschaftsbetrieb, mussten wir reagieren, so der alte und neue 1. Vorsitzende Reinhard Ihrig in seinem Bericht zum Geschäftsjahr 2004. Die Anstrengungen, die daraufhin unternommen wurden und zum Teil schon erste Früchte tragen, betrachte ich im Nachhinein als großen Erfolg, führte Ihrig während der Jahreshauptversammlung, die am 14. Januar stattfand, weiter aus.
Nach Einrichtung eines Spielausschusses und der Verpflichtung von Jürgen Thierolf als Trainer kehrte nicht nur Harmonie in die Mannschaft zurück, auch der sportliche Erfolg stellte sich mit in Folge gewonnenen Spielen wieder ein. So steht die Mannschaft zur Zeit auf einem guten vierten Tabellenplatz, der auch den weiteren Klassenerhalt sichert.
In den überwiegend positiven Berichten der einzelnen Sportabteilungen fand die Jugendabteilung besondere Erwähnung. Mit 10 ehrenamtlichen Übungsleitern, mehreren Jungschiedsrichtern und der Ausrichtung eines Turniers, an dem in diesem Jahr auch wieder mehr als 50 Mannschaften aus ganz Südhessen teilnehmen werden, ist die Abteilung besonders aktiv und mit Titeln auf Kreisebene sportlich sehr erfolgreich. Nach Einschätzung von Ihrig, zählt die Jugendarbeit der SG damit mit zur Spitze im Odenwaldkreis. Zudem übernehmen mit Rene Lannert und Tobias Specht zwei junge Spieler, die selbst aus der Jugendabteilung hervorgegangen sind, Verantwortung im neu gewählten Vorstand.
Den Umsatzrückgang im Wirtschaftsbetrieb, der nach Einschätzung von Ihrig im wesentlichen durch die allgemeine Wirtschaftskrise verursacht wird, sei man entgegengetreten, indem Sparmaßnahmen eingeleitet und zusätzliche Veranstaltungen durchgeführt wurden. So wurde beispielsweise für die Fußballabteilung ein vermindertes Budget festgesetzt und ein Oktoberfest veranstaltet, um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Greifbare Ergebnisse der Konsolidierungsmaßnahmen erwartet er allerdings erst für das kommende Geschäftsjahr, jedoch dankte Reinhard Ihrig den weiteren Ortsvereinen für ihre Unterstützung bei den durchgeführten Veranstaltungen.
Äußerst positiv verliefen dagegen die fast abgeschlossenen Bau- und Umbaumaßnahmen am Sportheim. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Brensbach und außerordentlichem Einsatz von Vereinsmitgliedern konnten so die Umkleideräume ausgebaut und saniert werden. Außerdem wurde die Heizungsanlage erweitert und die Außenfassade neu angelegt. Neben den Mitgliedern des Vorstandes dankte Ihrig vor allem den Vereinsmitgliedern Klaus Abraham, Michael Branski, Kurt Krämer und Reinhard Fornoff für ihren enormen Arbeitseinsatz, der allein durch diese Eigenhilfeleistung zu einer geschätzten Wertsteigerung von ca. 30.000 Euro am Gebäude geführt habe.

Die turnusgemäßen Vorstandswahlen brachten keine Überraschungen und der Wahlvorschlag des bisherigen Vorstands wurde bei offener Abstimmung meist einstimmig angenommen. Bisheriger und neuer Vorsitzender bleibt Reinhard Ihrig, zu seinen Stellvertretern wurden Jochen Sterz und Jürgen Abraham gewählt. Der weitere Vorstand setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Jugendvertreter: Rene Lannert und Tobias Specht, Schriftführer: Gerd Unger, Kassenführung: Werner Köhler, Jugendleiter: Hans Werner und Hans Schöps, Mitgliederverwaltung und Leiter Alte Herren: Ludwig Schmucker, Abteilungsleiter Turnen, Fußball sowie Wirtschaft: Birgit Weber, Philipp Giegerich sowie Marina Sterz, zu Beisitzenden wurden Rainer Lannert, Rolf Weber und Klaus Wilhelm gewählt.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden (v.l.) Waltraud Heid, Gretel Ramge und Monika Ehrhard vom stellvertretenden Vorsitzenden Jochen Sterz mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Zum Schluss der Jahreshauptversammlung wurde eine leichte Erhöhung der Beiträge für Aktive beschlossen, um die Kosten für die Übungsleiter besser decken zu können. Die Beiträge für passive Mitglieder bleiben hingegen stabil.

NSU Liebhaber treffen sich zum Sommerfest in Nieder-Kainsbach

Den typisch satten Sound konnte man schon vernehmen, bevor man sie sah, und dann durchfuhren am Samstag, den 21. August 2004 auch schon die ersten NSU Oldtimer die Hauptstraße von Nieder-Kainsbach.
Ab 10 Uhr an diesem Wochenende trafen sich die Mitglieder mit ihren ca. 30 Jahre alten Fahrzeugen auf dem Sportplatzgelände von Nieder-Kainsbach zum diesjährigen Sommerfest der NSU IG Odenwald.
Vom Sportprinz bis zum NSU TT/S waren über 25 Fahrzeuge vertreten und zu den Mitgliedern der NSU IG Odenwald gesellten sich noch Gäste mit ihren Fahrzeugen aus Brilon im Sauerland sowie eine Gruppe aus dem Schwarzwald mit ihren fünf Fahrzeugen.
Die meisten der vorgefahrenen Oldtimer waren in einem hervorragend restaurierten Zustand und sportlich hergerichtet. Doppelvergaser, schärfere Nockenwellen, Auspuffanlagen mit Fächerkrümmer und tiefer gelegte Fahrzeuge auf breiten Reifen gehörten fast zur Standartausrüstung und wenn ein entsprechendes Fahrzeug angelassen und zum Leben erweckt wurde, bewahrheitete sich der Spruch „NSU, da hört man was man fährt“.
Im Laufe des Tages, mit leider wechselhaftem Wetter, wurde noch ein neu konstruiertes 5-Gang Getriebe vorgeführt, bevor man sich zu einer 30 km langen Ausfahrt formierte. Die kurvenreiche, bergige Strecke war natürlich wie geschaffen für die NSUs und viele Zuschauer erfreuten sich an den selten gewordenen Fahrzeugen.
Nach der Rückkehr schmeckte dann natürlich allen eine Bratwurst oder ein Steak vom Schwenkgrill. Außerdem wurden auch Salate und Kuchen von den Frauen der Mitglieder zur Verfügung gestellt.
Bei der geselligen Zusammenkunft, die mit Musik aus den 60er Jahren untermalt wurde, entwickelten sich dann auch genügend „Benzingespräche“ rund um die NSU-Fahrzeuge.
Gegen Abend fuhren dann einige Teilnehmer zurück, während andere Mitglieder bis zum frühen Morgen durchhielten und sich erst dann in ihren Zelten zur verdienten Ruhe begaben.
Auch auf Grund der Tatsache, dass erstmals in diesen Jahr auswärtige Teilnehmer mit eingeladen waren, wurde die Veranstaltung von den Organisatoren um Gerd Unger aus Nieder-Kainsbach als voller Erfolg gewertet.
Die NSU IG Odenwald besteht aus einer Gruppe von Personen im Alter von 24 bis 60 Jahren, die die Liebe zu NSU-Fahrzeugen freundschaftlich verbindet. Darunter befinden sich auch zwei ehemalige Berg- und Rundstreckenfahrer.
Neben bekannten Autos, wie 1000C, 1200C, Wankelspider, Sportprinz, verbesserte TTs und sogar zwei originale TTS, werden auch Zweiräder, wie etwa Quickly Cavallino, Fox oder der schönen Cabroni Max, bewegt.
Aus losen Treffen und Ausfahrten ist mit der Zeit die Idee zum Zusammenschluss zu einer Interessengemeinschaft gereift, die mittlerweile 26 NSU-Fahrer und -Begeisterte umfasst. Mehr Spaß am gemeinsamen Hobby und der Austausch technischer Tipps, Ausfahrten und Treffen zu regelmäßigen Terminen außerhalb der Saison zu „Benzingesprächen“ stehen im Vordergrund.

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