Archiv der Kategorie: Vereinsnachrichten

Dominik Silhanek wird neuer Trainer der SG

Ab der Saison 2016/2017 übernimmt der 37-jährige Dominik Silhanek die Trainingsleitung im Seniorenbereich. Die SG konnte damit einen erfahrenen und kompetenten Nachfolger für Robert Schwarzkamp gewinnen.

Dominik Silhanek arbeitet bereits seit seinem sechszehnten Lebensjahr als Trainer. Nachdem er mit kleinen Unterbrechungen über viele Jahre hinweg zunächst Jugendmannschaften trainierte, übernahm er 2013 beim SV Groß-Bieberau die Verantwortung für die 1B. Ein Jahr später stieg er zum Cheftrainer auf und versuchte mit der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Kreisoberliga zu schaffen. Nach einem weiteren Jahr als Jugendtrainer freut er sich nun „richtig auf sein neues Projekt SG Nieder-Kainsbach“.

Die sportliche Laufbahn von Dominik Silhanek begann im Alter von sieben Jahren bei der SKG Ober-Ramstadt. Nachdem die SKG keine B-Jugend stellen konnte, wechselte er nach Modau und spielte dort auch die ersten drei Jahre seiner aktiven Seniorenlaufbahn für die SG in der A-Klasse. Mit neunzehn Jahren ging er dann zum SV Groß-Bieberau, für den er zwei Jahre in der Bezirksliga und anschließend drei weitere Jahre in der Bezirksoberliga auflief. Im dritten Jahr verpasste er mit dem SV in der Relegation nur knapp den Aufstieg in die Landesliga. In dieser Zeit gewann er Kreispokal, Bezirkspokal und spielte in der ersten Runde des Hessenpokals beim damaligen Regionalligisten Borussia Fulda. Nach dieser für ihn sehr schönen Zeit ging Dominik Silhanek zurück zu seinem Heimatverein, der SG Modau, und spielte dort bis zu seinem 32. Lebensjahr, bevor er in Groß-Bieberau seine aktive Laufbahn ausklingen ließ.

Dominik Silhanek ist verheiratet, hat einen 14-jährigen Sohn und wohnt in Groß-Bieberau.


Die Bilder zeigen den neuen Trainer mit der Mannschaft beim Saisonauftakt am 19. Juni 2016.

Robert Schwarzkamp verlässt nach fünf Jahren die SG

Während der Saisonabschlussfeier Anfang Juni verabschiedete die SG Erfolgs-Trainer Robert Schwarzkamp und drei weitere Spieler. Robert Schwarzkamp übergab die Mannschaften und seine Schlüssel zum Zeichen des besten Einvernehmens an seinen Nachfolger Dominik Silhanek, der ebenfalls bei der Feier zugegen war.

Robert Schwarzkamp übernahm unsere beiden Mannschaften Mitte 2011 als Spielertrainer und führte sie bereits in der ersten Saison 2011/2012 auf vordere Plätze in der jeweiligen Spielklasse. Die erste Mannschaft belegte zum Saisonende den dritten Platz in der B-Liga und die zweite Mannschaft erreichte einen guten vierten Platz in der D-Liga. Mit seiner Erfahrung und seinem Können als Spieler und Trainer sowie seinem entschlossenen Auftreten fand er einen besonderen Zugang zu der Mannschaft. Mit dem daraus resultierenden Motivationsschub erfolgte bereits in der darauffolgenden Runde 2012/2013 der Durchbruch von beiden Teams. Die erste Mannschaft wurde Vizemeister in der B-Liga und stieg somit direkt in A-Liga auf. Die zweite Mannschaft konnte sich sogar die Meisterschaft in der D-Liga sichern und stieg in die C-Liga auf. Beide Mannschaften halten sich seitdem im Mittelfeld ihrer jeweiligen Spielklasse.

Die SG verdankt Robert Schwarzkamp viel, denn zu keiner Zeit war unser Verein in sportlicher Hinsicht erfolgreicher. Er engagierte sich zudem in besonderer Weise für den Gesamtverein, half bei Veranstaltungen sowie bei verschiedenen Baumaßnahmen mit und initiierte die Renovierung von Gaststätte und Veranstaltungsraum, die er dann zusammen mit Spielern durchführte. Impulse gab er auch dem Vereinsvorstand und zeigte mit seiner zupackenden Art neue Wege auf. Er ist unter anderem Initiator der neu eingeführten Vereinszeitschrift „SG News“. In den zurückliegenden fünf Jahren machte Robert Schwarzkamp 77 Spiele und erzielte 45 Tore für die SG, hauptsächlich in den ersten zwei Jahren seiner Trainertätigkeit in der B-Liga. Danach half er gelegentlich in der zweiten Mannschaft und auch bei den Alten Herren aus.

Neben Trainer Robert Schwarzkamp wurden Klaus Ehrhard, Danijel Milic und Patrick Hofmann verabschiedet. Klaus Ehrhard spielt zukünftig für unsere Alten Herren, Danijel Milic wechselt nach Auerbach und Patrick Hofmann ging bereits im Winter zum SV Winterkasten.

Der Vorstand bedankt sich im Namen des gesamten Vereins bei allen vier Personen für ihr Engagement sehr herzlich und wünscht ihnen für die Zukunft das Allerbeste.

Jugendfußball – Jedes Kind ab 4 Jahre ist willkommen!

Ob Mädchen oder Junge – alle Kinder, die mindestens vier Jahre alt sind, laden wir herzlich ein, mit unseren Jugendmannschaften zu trainieren. Das Training findet auf dem Sportplatz Nieder-Kainsbach zu den folgenden Zeiten statt:

G-Jugend (Jahrgänge 2010 – 2012)
Mittwochs, 16:30 – 17:30 Uhr
Ansprechpartner:
Felix Wanning, Tel. 0170 34 24 402
Angelo Reeg, Tel. 0174 72 84 709

F- und E-Jugend (Jahrgänge 2009 – 2006)
Mittwochs, 17:30 – 18:30 Uhr
Freitags, 17:30 – 18:30 Uhr
Ansprechpartner:
Andreas Rempke, Tel. 0171 28 33 571
Mirco Burkhardt, Tel. 0160 96 79 11 45

Für weitere Informationen steht gerne auch Abteilungsleiter Jannis Kepper unter der Telefonnummer 0171 8 11 59 63 zur Verfügung.

Wir freuen uns auf jedes Kind!

Junge Flüchtlinge trainieren mit den Senioren

Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge aus dem Asylantenheim in Affhöllerbach nahmen am vergangenen Freitag erstmals am Training der Seniorenmannschaften teil.

Vorstand und Spieler der SG hatten sich bereiterklärt, bei der Integration von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen mitzuhelfen. Nach Abstimmungsgesprächen mit Verantwortlichen der Gemeinde Brensbach und der Flüchtlingsunterkunft Affhöllerbach konnten nun einige jugendliche Flüchtlinge am Training der Senioren teilnehmen. Da die fußballbegeisterten Jungs offensichtlich mit großer Freude dabei waren, sehen wir der weiteren Entwicklung gespannt entgegen und wollen versuchen, die Jugendlichen in unsere Gemeinschaft zu integrieren.

Durch die Initiative von unserem Vorstandsmitglied Michael Scholl und dessen Ehefrau Cora Gross-Scholl konnten zudem an die im Asylantenheim untergebrachten jugendlichen Flüchtlinge eine ansehnliche Anzahl von Fußballaccessoires übergeben werden. Ganz besonders sind das Engagement und die Spendenbereitschaft der Spieler der Seniorenmannschaften hervorzuheben, die vor allem Fußballschuhe, Sporttaschen, T-Shirts, Handtücher und sonstiges Sportzubehör spendeten.

Foto: Dieter Schütz / pixelio

Marian Reubold besucht den FC Olereco, einen Verein im Herzen Ostafrikas

Im Rahmen einer dreiwöchigen Urlaubsreise nach Kenia besuchte Kapitän Marian Reubold den FC Olereco und übergab dem Verein im Herzen Ostafrikas eine Geldspende.

Der Kontakt kam über die deutsche Entwicklungshilfeorganisation „Chance“ zustande, die in dem kleinen Dorf Olereco nahe Kilgoris finanzielle und infrastrukturelle Rahmenbedingungen schafft, um Heranwachsenden die schulische und berufliche Ausbildung zu ermöglichen.

Beim ersten Treffen mit dem Vereinsvorsitzenden Daniel Ole’Maito wurde schnell deutlich, welch unglaubliche Wertschätzung der Fußball in Kenia genießt. Der Vorsitzende schwärmte vom Fußball der englischen Premiere League und berichtete, dass nahezu jeder Kenianer davon träumt, durch den Fußball zu Wohlstand zu kommen und den teils schlimmen Verhältnissen zu entfliehen. Als Reubold sowohl eine Geldspende als auch ein aktuelles Mannschaftsfoto der SG-Senioren überreichte, war Ole’Maito die Dankbarkeit ins Gesicht geschrieben. Das Foto erhielt einen Ehrenplatz im nahegelegenen „Vereinsheim“ und „das Geld werde er zur Finanzierung von Tornetzen und Spielbällen verwenden“, strahlte Ole’Maito. Gleichzeitig wurde Reubold eingeladen, am abendlichen Trainingsspiel der Mannschaft des FC Olereco teilzunehmen. Die Einladung nahm er selbstverständlich an.

Die Gastgeber waren vom europäischen Spielstil sichtlich beeindruckt. Der kenianische Stil hingegen ist geprägt von Lauf- und Dribbelstärke – geordnetes Passspiel und Defensivverhalten wurden hingegen vernachlässigt, auch das taktische Spielverständnis war eher weniger ausgeprägt. Das erklärt wohl auch, weshalb mittlerweile die Mehrzahl der afrikanischen Länder auf europäische Übungsleiter für ihre Nationalmannschaften zurückgreift.
Das Trainingsspiel wurde gewonnen, anschließend wurde zum gemeinsamen Ugali-Essen in großer Runde geladen. Ugali, das eine Art Maisbrei ist und als kenianisches Nationalgericht gilt, ist – nach Aussage von Marian Reubold – für europäische Gaumen gewöhnungsbedürftig. Selbstverständlich war Reubold den gesamten Abend und auch den nachfolgenden Tag damit beschäftigt, den wissbegierigen Kenianern vom Fußball in Deutschland und Europa zu berichten.

Nach seinem Besuch fand Marian Reubold die Aussage bestätigt, dass Fußball verbindet, trotz geographischer Entfernungen und kultureller Unterschiede. Zudem freute er sich, dass die SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach wohl der einzige deutsche Amateurverein ist, dessen Mannschaftsfoto in einem afrikanischen Vereinsheim verewigt ist.